So arbeitet er
Ihre Kunden liefern Bestandsdaten, wie es ihnen passt: eine Excel-Tabelle mit eigener Spaltenlogik, ein Anhang in einer Mail, ein Formular aus dem Portal. Der Bestandsdaten-Sachbearbeiter nimmt alles an, versteht die Struktur, gleicht sie mit Ihrem Bestand ab und bereitet den Import als Änderungsvorschlag vor: neu, geändert, unklar.
Die Änderungsliste ist sein eigentliches Arbeitsergebnis. Sie zeigt je Zeile, was sich ändert, gegen welchen bestehenden Datensatz er sie hält und warum er unsicher ist, wo er unsicher ist. Ihr Team liest damit nicht die Rohdatei, sondern eine Entscheidungsvorlage.
Das Sandwich-Prinzip
Die Anwendung nimmt roh entgegen. Der Digitale Mitarbeiter versteht, normalisiert und schlägt vor. Der Mensch gibt frei. Die Anwendung schreibt ins System. Diese Reihenfolge ist keine Vorsicht aus Unsicherheit, sondern das Muster, mit dem Stammdatenpflege zuverlässig wird: Was deterministisch ist, bleibt in Ihrer Anwendung, das Urteil liegt beim Digitalen Mitarbeiter, die Unterschrift beim Menschen.
Was er nicht tut
Er korrigiert keine Abweichung stillschweigend. Findet er zwei Angaben, die sich widersprechen, stellt er beide nebeneinander, statt sich für eine zu entscheiden. Er löscht keine Datensätze, er führt keine Zusammenlegung ohne Freigabe aus, und er schreibt nichts ins System, was ein Mensch nicht gesehen hat. Auch die Rückfrage beim Lieferanten der Daten geht erst nach Freigabe raus. Diese Grenze macht ihn für die Stammdatenpflege überhaupt erst brauchbar: Ein falsch angelegter Kunde fällt Ihnen Monate später in jedem Beleg wieder auf die Füße.
Was Sie in der Probezeit sehen
Vor dem ersten Arbeitstag nehmen wir auf, wie lange eine Lieferung heute von der Ankunft bis zur Verbuchung braucht und wie viele Nacharbeiten danach anfallen. In der Probezeit sehen Sie dann vier Werte: wie viele Lieferungen er ohne Rückfrage vorbereitet, wie viele Abweichungen er findet, wie oft Ihr Team seinen Vorschlag unverändert übernimmt und wie schnell freigegeben wird. Die Fehlerliste wird zum Regelwerk: Was Ihr Team einmal entschieden hat, entscheidet er beim nächsten Mal gleich. Kennzahlen weisen wir erst aus, wenn Sie sie selbst gemessen haben; nach der Übernahme stehen dieselben Werte im monatlichen Leistungsreport.