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Flow Factor

Der Bestandsdaten-Sachbearbeiter

pflegt Stammdaten aus jedem Format

Nimmt Datenlieferungen Ihrer Kunden an, ob Excel, Mail oder Portal, prüft und normalisiert sie und schlägt die Änderungen vor. Sie geben frei, das System schreibt.

Excel, Mail, Portal
Jedes Format
vor jedem Schreibvorgang
Mensch gibt frei
Arbeitsumgebung
Kundenportal · SAP Business One · Microsoft 365 · Microsoft Azure

Stellenbeschreibung

Was dieser Mitarbeiter bei Ihnen übernimmt.

  • Nimmt Bestands- und Stammdatenlieferungen in jedem Format an: Tabellen, Mails, Formulare, Anhänge.
  • Prüft Vollständigkeit und Plausibilität gegen Ihre Regeln und den vorhandenen Bestand und markiert Abweichungen.
  • Normalisiert Werte auf Ihre Feldlogik und bereitet den Import als Vorschlag mit Änderungsliste vor.
  • Schreibt erst nach Ihrer Freigabe ins System und protokolliert jede Änderung nachvollziehbar.
  • Erkennt Dubletten und Umbenennungen, statt aus einem geänderten Namen einen zweiten Datensatz zu machen.
  • Fragt beim Lieferanten der Daten nach, wenn eine Angabe fehlt oder unplausibel ist, nach Freigabe durch Ihr Team.

So arbeitet er

Ihre Kunden liefern Bestandsdaten, wie es ihnen passt: eine Excel-Tabelle mit eigener Spaltenlogik, ein Anhang in einer Mail, ein Formular aus dem Portal. Der Bestandsdaten-Sachbearbeiter nimmt alles an, versteht die Struktur, gleicht sie mit Ihrem Bestand ab und bereitet den Import als Änderungsvorschlag vor: neu, geändert, unklar.

Die Änderungsliste ist sein eigentliches Arbeitsergebnis. Sie zeigt je Zeile, was sich ändert, gegen welchen bestehenden Datensatz er sie hält und warum er unsicher ist, wo er unsicher ist. Ihr Team liest damit nicht die Rohdatei, sondern eine Entscheidungsvorlage.

Das Sandwich-Prinzip

Die Anwendung nimmt roh entgegen. Der Digitale Mitarbeiter versteht, normalisiert und schlägt vor. Der Mensch gibt frei. Die Anwendung schreibt ins System. Diese Reihenfolge ist keine Vorsicht aus Unsicherheit, sondern das Muster, mit dem Stammdatenpflege zuverlässig wird: Was deterministisch ist, bleibt in Ihrer Anwendung, das Urteil liegt beim Digitalen Mitarbeiter, die Unterschrift beim Menschen.

Was er nicht tut

Er korrigiert keine Abweichung stillschweigend. Findet er zwei Angaben, die sich widersprechen, stellt er beide nebeneinander, statt sich für eine zu entscheiden. Er löscht keine Datensätze, er führt keine Zusammenlegung ohne Freigabe aus, und er schreibt nichts ins System, was ein Mensch nicht gesehen hat. Auch die Rückfrage beim Lieferanten der Daten geht erst nach Freigabe raus. Diese Grenze macht ihn für die Stammdatenpflege überhaupt erst brauchbar: Ein falsch angelegter Kunde fällt Ihnen Monate später in jedem Beleg wieder auf die Füße.

Was Sie in der Probezeit sehen

Vor dem ersten Arbeitstag nehmen wir auf, wie lange eine Lieferung heute von der Ankunft bis zur Verbuchung braucht und wie viele Nacharbeiten danach anfallen. In der Probezeit sehen Sie dann vier Werte: wie viele Lieferungen er ohne Rückfrage vorbereitet, wie viele Abweichungen er findet, wie oft Ihr Team seinen Vorschlag unverändert übernimmt und wie schnell freigegeben wird. Die Fehlerliste wird zum Regelwerk: Was Ihr Team einmal entschieden hat, entscheidet er beim nächsten Mal gleich. Kennzahlen weisen wir erst aus, wenn Sie sie selbst gemessen haben; nach der Übernahme stehen dieselben Werte im monatlichen Leistungsreport.

Häufige Fragen

Was passiert, wenn eine Datenlieferung Fehler enthält?

Er markiert jede Abweichung mit Begründung und legt sie Ihnen vor, statt sie stillschweigend zu korrigieren. Ihre Entscheidung wird Teil seines Regelwerks, beim nächsten Mal weiß er es. Ins System schreibt er erst nach Ihrer Freigabe.

Warum schreibt er nicht direkt ins System?

Weil Stammdaten das Fundament Ihrer Abläufe sind. Determinismus bleibt in der Anwendung, Urteil im Digitalen Mitarbeiter, die Unterschrift beim Menschen. So bleibt jede Änderung nachvollziehbar und umkehrbar.

Unsere Kunden liefern jedes Mal ein anderes Tabellenformat. Ist das ein Ausschlusskriterium?

Es ist der Grund für die Stelle. Eigene Spaltennamen, verschobene Kopfzeilen, zusammengefasste Felder, Datumsangaben in drei Schreibweisen: Er liest die Struktur, statt eine feste Vorlage zu erwarten, und ordnet sie Ihrer Feldlogik zu. Was sich nicht zweifelsfrei zuordnen lässt, legt er vor, statt zu raten.

Woran erkennt er, dass eine Änderung eine Dublette ist?

Er vergleicht die Lieferung mit Ihrem Bestand, nicht nur Zeile für Zeile mit sich selbst. Ein geänderter Firmenname bei gleicher Anschrift und Kundennummer ist für ihn eine Umbenennung, kein neuer Datensatz. Sicher ist er sich damit nicht immer, deshalb steht der Fall mit beiden Kandidaten und einer Begründung in der Änderungsliste.

Das Erstgespräch

Der Bestandsdaten-Sachbearbeiter einstellen? Im Erstgespräch klären wir, ob das Ihre richtige erste Stelle ist.

15–20 Minuten am Telefon, keine Vorbereitung, ehrliche Einschätzung, auch wenn sie „noch nicht" lautet.