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Flow Factor

Branche · Logistik und Spedition

Der Transportauftrag ist erfasst, bevor der Disponent die Mail öffnet.

Digitale Mitarbeiter sind KI-Mitarbeiter: KI-Agenten, die ganze Sachbearbeiter-Jobs in Ihrem Unternehmen übernehmen. In Spedition und Logistik heißt das: Transportaufträge werden aus Mail und PDF erfasst, Avise und Statusanfragen beantwortet, Frachtrechnungen geprüft. Auch dann, wenn in der Auftragsannahme eine Stelle unbesetzt bleibt.

Der Engpass in Ihrer Branche

Die Zahlen, die Ihre Stellenanzeige schon kennt.

1,26 Mio.

offene Stellen in Deutschland; Speditionen werben um dieselben Bürokräfte wie Industrie und Handel

Quelle: IAB-Stellenerhebung Q4/2025

4,3 Mio.

Arbeitskräfte fehlen bis 2036: jährlich gehen 1,3 Mio. in Rente, 800.000 rücken nach

Quelle: IW Köln, Kurzbericht 06/2026

13,4 Mio.

Erwerbspersonen, 31 % aller Beschäftigten, erreichen bis 2039 das Rentenalter

Quelle: Destatis, Pressemitteilung 09/2025

Drei Vorgänge, konkret durchgespielt

So verändert sich der Alltag in der Sachbearbeitung.

01

Transportauftrag aus Mail oder PDF erfassen

Heute
Der Auftrag kommt als Mail, als PDF-Anhang oder als Portalausdruck. Ein Sachbearbeiter liest Auftraggeber, Ladestelle, Entladestelle, Zeitfenster, Gewicht und Kolli heraus und tippt alles ins Speditionssystem. Jeder Kunde formatiert anders, jede Unklarheit kostet eine Rückfrage.
Mit Digitalem Mitarbeiter
Der Auftrags-Sachbearbeiter liest das Dokument, erkennt Auftraggeber und Relation, gleicht Adressen und Konditionen mit Ihren Stammdaten ab und legt den Auftrag an. Fehlende Zeitfenster, Gefahrgut oder ein unbekannter Absender gehen mit Vorschlag an einen benannten Disponenten.
02

Avis und Statusanfrage beantworten

Heute
Der Kunde ruft an oder schreibt: Wo steht die Sendung, wann wird entladen, kommt das Avis noch heute? Die Disposition unterbricht die Tourenplanung, sucht die Sendungsnummer und gibt Auskunft.
Mit Digitalem Mitarbeiter
Die Telefon-Assistentin nimmt den Anruf an, identifiziert die Sendung über Nummer oder Kennzeichen und gibt den Stand aus dem System wieder. Der Posteingangs-Sachbearbeiter beantwortet dieselbe Frage schriftlich und legt die Antwort im Vorgang ab. Sobald es um eine Zusage geht, übernimmt ein Mensch.
03

Frachtrechnung prüfen

Heute
Rechnungen von Frachtführern werden Position für Position gegen Auftrag, vereinbarten Satz, Maut und Nebenleistungen gehalten. Bei hohem Volumen wird stichprobenartig geprüft, Abweichungen fallen spät auf oder gar nicht.
Mit Digitalem Mitarbeiter
Der Digitale Mitarbeiter prüft jede Rechnung gegen Auftrag und Konditionen, markiert Abweichungen bei Satz, Wartezeit und Nebenkosten und legt sie zur Freigabe vor. Gebucht wird erst, wenn ein Mensch freigegeben hat.

Die passende Belegschaft

Diese Digitalen Mitarbeiter passen zu Ihrer Branche.

Der Auftrags-Sachbearbeiter

erfasst Ihre Bestellungen aus Mail, PDF und Portal

Liest Bestellungen aus Mail, PDF, Portal und Fax-Scan, prüft Kunde, Artikel, Menge und Termin gegen Ihre Stammdaten und bereitet den Auftrag im ERP vor. Abweichungen legt er Ihrem Team vor.

Mail, PDF, Portal, Fax-Scan
Eingangskanäle
Abweichung wird vorgelegt
Preis, Termin, Artikel
Rund um die Uhr
im Dienst
Steckbrief ansehen

Der Posteingangs-Sachbearbeiter

übernimmt Ihren Vorgangs-Posteingang

Sichtet, versteht und verteilt 800 bis 1.400 Mails am Tag, legt Anhänge ab und gleicht Vorgänge mit dem ERP ab. Ausnahmen entscheidet Ihr Team.

−33 %
Zeit je Mail
800 bis 1.400
Mails am Tag
Rund um die Uhr
im Dienst
Steckbrief ansehen

Die Telefon-Assistentin

beantwortet Anrufe zum Vorgangsstand

Gibt Anrufern Auskunft zum Stand ihres Vorgangs, mit Blick in Akte und System, und übergibt an einen Menschen, sobald es über Auskunft hinausgeht.

Live-Auskunft
aus Akte und System
Übergabe an Menschen
sobald es mehr als Auskunft braucht
Steckbrief ansehen

Warum der Engpass in der Spedition am Schreibtisch beginnt

In den meisten Häusern fehlen zuerst Fahrer. Sichtbar wird die Lücke aber im Büro. Wird eine Stelle in der Auftragsannahme oder in der Abrechnung nicht besetzt, wandert die Arbeit an Kollegen, die eigentlich disponieren, verkaufen oder Reklamationen klären sollen. Die Zahlen oben sagen, dass diese Lücke nicht von allein zuwächst: Es gehen mehr Menschen in Rente, als nachrücken. Wer heute eine Stelle in der Auftragsannahme nicht besetzt bekommt, bekommt sie im nächsten Jahr nicht leichter besetzt.

Ein Digitaler Mitarbeiter ist die Antwort auf genau diese Lage. Er wird nicht gekauft, sondern eingestellt: Stellenprofil, Einarbeitung, Probezeit, Übernahme. Danach führen wir ihn, bilden ihn weiter und legen Ihnen monatlich einen Leistungsreport vor.

Der Vorgang bleibt bei Ihnen, die Tastaturarbeit nicht

Speditionsarbeit ist selten reines Regelwerk. Ein Auftrag ist vollständig oder eben nicht, ein Zeitfenster passt zur Tour oder kollidiert, eine Frachtrechnung stimmt oder weicht bei Wartezeit und Nebenkosten ab. Deshalb arbeitet ein Digitaler Mitarbeiter nach einem festen Muster: Ihr System nimmt Dokument oder Anruf roh entgegen, der Digitale Mitarbeiter versteht den Inhalt, gleicht ihn mit Ihren Stammdaten ab und macht einen Vorschlag, ein Mensch gibt frei, und erst danach wird in Ihr System geschrieben. Alles, was Geld, Fristen oder Kundenzusagen betrifft, entscheiden weiterhin Ihre Leute.

Was wir aus dem Referenzbetrieb übertragen

Unser Referenzkunde ist keine Spedition, sondern eine Schadenmanagement-Gruppe mit 75 Nutzern. Der Vorgang sieht trotzdem aus wie Ihrer: Mail mit Anhang, Abgleich mit Stammdaten, Buchung im ERP (dort SAP Business One), Rückfrage beim Kollegen. Der Posteingangs-Sachbearbeiter liest dort täglich 800 bis 1.400 Vorgangs-Mails. Die Bearbeitungszeit je Mail sank um rund ein Drittel, die Prozesskosten des betroffenen Vorgangs von 179.000 auf 90.000 Euro im Jahr. Die Prozesskosten hat der Kunde intern gemessen (Vergleich Dezember 2025 zu Mai 2026), die Zeitersparnis je Mail hat die Geschäftsführung im September 2026 bestätigt.

Für Spedition und Logistik weisen wir keine eigenen Kennzahlen aus. Kennzahlen weisen wir erst aus, wenn Sie sie in Ihrem Betrieb gemessen haben. Ihre Zahlen entstehen in der Probezeit: Wir messen zuerst, wie lange ein Transportauftrag heute von der Mail bis zum angelegten Auftrag braucht, und stellen dieselbe Messung daneben, sobald der Digitale Mitarbeiter erfasst.

Ihr Vorgang ist der Beweis der Probezeit

Sie brauchen keine Vorbereitung und keine Datenstrategie, um anzufangen. Bringen Sie einen echten Vorgang mit: die Auftragsmails eines Ihrer Kunden, einen Stapel Frachtrechnungen eines Subunternehmers, die immer gleichen Fragen aus der Statusauskunft. Daran sehen wir, welche Stelle bei Ihnen den größten Hebel hat. Wenn der Vorgang dafür nicht taugt, sagen wir das auch.

Was Sie behalten

Ihr Speditionssystem, Ihr Postfach, Ihre Ablage, Ihre Freigaben. Gebaut und betrieben wird in Ihrer bestehenden Microsoft-Umgebung, Ihre Kunden- und Frachtdaten verlassen das Haus nicht. Dazu gehören drei Dokumente: das SLA-Dokument, der monatliche Leistungsreport und das Betreiberdossier mit der Dokumentation zu DSGVO und EU AI Act.

Wie die Aufgabe im Detail aussieht, steht unter Auftragserfassung automatisieren und Posteingang automatisieren. Die Stellenbeschreibung finden Sie im Steckbrief des Auftrags-Sachbearbeiters. Wie sich der Monatspreis zu den Vollkosten einer eigenen Stelle verhält, rechnen wir in Was kostet ein KI-Mitarbeiter? durch.

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Häufige Fragen

Was Entscheider Ihrer Branche fragen.

Wir haben ein Speditionssystem und EDI mit den großen Kunden. Wo bleibt da noch Handarbeit?

EDI deckt die großen, gleichförmigen Ströme ab. Übrig bleibt der Rest: Aufträge per Mail, PDF-Anhänge, Portalauszüge, Änderungen per Telefon. Genau dort sitzt die Tastaturarbeit. Ein Digitaler Mitarbeiter bedient Ihr Speditionssystem so, wie Ihre Kollegen es bedienen, und braucht dafür keine neue Schnittstelle.

Muss unser Transportmanagementsystem dafür ausgetauscht oder erweitert werden?

Nein. Wir bauen keine Fachanwendungen. Der Digitale Mitarbeiter arbeitet in Ihrer Microsoft-Umgebung und bedient vorhandene Systeme: Postfach, Dateiablage, Speditionssoftware, Kundenportale. Wo eine Schnittstelle existiert, nutzen wir sie; wo keine existiert, arbeitet er über die Oberfläche wie ein eingearbeiteter Kollege.

Was passiert mit Aufträgen, die unvollständig oder schlecht lesbar sind?

Die legt er vor. Ein Digitaler Mitarbeiter entscheidet nicht auf Verdacht: unklare Ladestellen, fehlende Zeitfenster oder abweichende Konditionen gehen mit Vorschlag an einen benannten Disponenten. In der Probezeit sehen Sie wöchentlich, wie hoch dieser Anteil ist und wie er sich entwickelt.

Wie schnell steht so eine Stelle im Betrieb?

Zielformat sind 30 Tage vom Stellenprofil bis zur Übernahme: Baseline messen, Einarbeitung mit Ihren erfahrensten Sachbearbeitern, Bau, Probezeit unter Aufsicht, danach Übernahme mit SLA und monatlichem Leistungsreport.

Bleiben unsere Kunden-, Preis- und Frachtdaten im Haus?

Ja. Gebaut und betrieben wird in Ihrem Microsoft-Tenant, es kommt kein neuer Anbieter zwischen Sie und Ihre Daten. Berechtigungen kommen aus Ihrem System, jede Entscheidung ist protokolliert, und das Betreiberdossier dokumentiert DSGVO und EU AI Act als Teil des Betriebs.

Womit fangen Speditionen typischerweise an?

Mit dem Vorgang, der die meiste Tastaturzeit frisst. In den meisten Häusern ist das die Auftragserfassung, in Häusern mit vielen Subunternehmern die Frachtrechnungsprüfung. Bringen Sie einen echten Vorgang ins Erstgespräch mit, dann benennen wir die Stelle mit dem größten Hebel.

Das Erstgespräch

Sie bringen einen Vorgang mit.Wir klären, wo Ihr Team Entlastung braucht.

15–20 Minuten am Telefon, keine Vorbereitung, ehrliche Einschätzung, auch wenn sie „noch nicht" lautet.